Der eine geht laufen - der andere kommt gerade erst heim



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  • Donaualtarm Greifenstein


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So ändern sich die Zeiten. Früher musste ich am Ostersonntag schon um 4.00 in der Früh noch im Finstern (und in der Kälte) die Osternester im Garten verstecken, weil die Kinder bereits beim ersten Hahnenschrei ganz aufgeregt hinausgestürmt sind um mit dem Suchen zu beginnen. Und heute: Ich mache mich um 8.00 Uhr auf zu einem Lauf und der Sohnemann kommt gerade von einer Party nachhause. "Eier suchen? Mama, ich bin 15". Sprachs und hat sich in die Hapfn gehaut. Die Tochter hat wenigstens noch ihren Spass daran und ich auch muss ich ehrlich sagen. Aber nun zum Lauf:

Beim Start war es noch saukalt und extrem neblig, aber man hat schon gemerkt, dass sich in absehbarer Zeit die Sonne durchsetzen wird und so war es dann auch. Bei meinem Wendepunkt in Höflein war strahlender Sonnenschein und es gefühlte 10 Grad wärmer. Man konnte wirklich beobachten wie sich der Nebel von Sekunde zu Sekunde mehr verflüchtigt und der Sonne Platz gemacht hat. War eine schöne Stimmung und so mussten ein paar Fotostops natürlich sein. 

Es waren doch einige Läufer heute unterwegs, wahrscheinlich mit dem selben Gedanken wie ich: Zuerst laufen und dann umso mehr essen können. Auf den Osterbrunch heute hatte ich mich wirklich schon sehr gefreut, da war auch der Sohnemann wieder dabei nur um sich dann gleich wieder Schlafen zu legen :-).

Den Lauf heute habe ich richtig genossen, schön langsam komme ich wieder in den Rythmus, ich hoffe, es geht weiter bergauf, dann freue ich mich auf eine Saison mit Freude am Laufen, ohne Zeit, Ziel, einfach nur so - weil es eben schön ist.